Archiv für die Kategorie ‘kaputtes etch’

Pavel -8-

Mittwoch, 23. Januar 2008

So, Problem endlich gelöst!

Wiedermal fehlte eine Datei und zwar die libm.a. Doch diesesmal gehe ich das Risiko ein und werde sie nicht nach installieren, da mein ncurses auch ohne läuft. Wie schon mal geschrieben habe ich ja auch wieder ein funktionierendes Netzwerk und brauche daher keinen USB-Stick mehr sondern kann mir direkt aus dem Internet die erforderlichen Sourcen runterladen.

Natürlich nach den vorgegebenen Regeln. Jetzt muss ich mir aber ein Shellcript für meine init schreiben um das Systeem wieder zum booten zu bekommen, dass ist schwieriger, da ich keinerlei Ahnung habe wie man sowas schreibt. Wie so oft fehlt mir auch dafür einfach nur ein Ansatz, für Ideen bin ich offen.

Jetzt weiß ich nicht mehr wirklich was ich euch schreiben soll, da Hauptsächlich die ncurses und deren Fehlermeldung mich beschäftigt hat. Ich kann euch noch kurz schreiben wofür die init überhaupt da ist.

Also die init liest ihre Konfigurationen aus einer Textdatei, der inittab. In dieser Datei wird der Standard Runlevel festgelegt, also wann welcher Prozess gestartet wird. Die init strukturiert das Starten sonst würde nachher alles durcheinander laufen. Mann kann wohl sagen, die init ist der Captain Krik und der Rest seine Crew. Auch beim Bootvorgang gibt es einen Captain, einen ersten Officier und dann geht es der Reihe nach, nur nicht alle auf einmal.

Also, bis Morgen

Share/Save/Bookmark

Pavel -7- (Und ein bisschen Berufsschule)

Dienstag, 22. Januar 2008

Hallo, für diese Woche war es genug Berufsschule. Wir haben eine neue Lehrerin in ITS bekommen und nehmen erneut Zahlensysteme durch aber diesmal wohl etwas ausführlicher.

Danach gab es ein Referat über Windows XP, war zum Teil sehr interessant, den anderen Teil konnte ich leider nicht ganz nach vollziehen z.B. mit der Registry. Muss ich nochmal nachlesen. Dann war auch schon die sechste Stunde und wir hatten Schulende. Wie bekannt, sollten wir ja eigentlich (liegt auch am Betrieb) einen Tag nach der Schule noch zur Arbeit. Bei mir ist das Heute. Also habe ich mich direkt nach der Schule auf den Weg zur Arbeit gemacht.

Pavel wartete schon auf mich.

Nach dem Neustart muss ich natürlich erst einmal wieder mounten und mein Netzwerk soweit wieder einstellen. Dann habe ich mich an meine libncurses gemacht.
Im Internet habe ich mir ein tar-paket zum download rausgesucht. Da ich ja ein Netzwerk habe, konnte ich es mir mit wget direkt auf meinen Pavel laden.

wget (Internetadresse)

Danach wie schon bei make das Paket endpacken und konfigurieren, danach kompilieren und installieren.

Leider bin ich wieder an einer Fehlermeldung hängen geblieben.

make[1]: Leaving directory `/usr/src/ncurses-5.6/misc`

make:***[install] Error 2

Muss ich Morgen mal genauer unter die Lupe nehmen.

Bis dann

Share/Save/Bookmark

Pavel -6-

Freitag, 18. Januar 2008

So, jetzt habe ich es schon mal so geschafft, dass ich meinen Kirk anpingen kann auch ohne IP-Adresse.

Ganz toll ist das ich sogar routen kann. Mit dem Befehl

route add default gw 192.168.yyy.xxx

Auch die Namensauflösung geht. Ich brauchte noch nicht einmal was umstellen. Einfach

ping -c 10 www.xxx.de

und es läuft. Bitte mit der Option “-c” weil “Strg-C” zum Abbrechen scheint nicht zu gehen.

Meine Tastatur habe ich auch mal auf Deutsch umgestellt. Amerkanisch ist zwar ganz schön aber deutsch gefällt mir besser.

Mit dem Befehl

loadkeys /usr/share/keymaps/i386/qwertz/de-latin-nodeadkeys.kmaps.gz

kann man sie wieder umstellen. Meinen Prompt habe ich dann auch endlich geändert damit ich mir nicht immer mit pwd anzeigen lassen muss, wo ich gerade bin. *nervt* Dies geht mittels

PS1=”\h:\w # “

\h steht für den Hostnamen, wenn ihr wie ich noch im initrd seit, wir da nur ein none stehen. \w zeigt euch an wo ihr euch befindet.

Am Dienstag werde ich dann wohl das Problem von libncurses und init an gehen. Also bis Dienstag

P.S. Die Warnung habe ich jetzt auch einfach mal ignoriert und habe mit ./make install weiter gemacht, hat auch funktioniert.

Share/Save/Bookmark

Pavel -5- Erfolgserlebnis

Freitag, 18. Januar 2008

Ich kann mich wieder ins lokale Netzwerk einwählen. Hach, was ist das schön. Hier kommt kurz die Anleitung dazu.

Wechseln nach chroot = chroot /root

Unter /etc muss ein neues Verzeichnis angelegt werden mit Namen Network = (initramfs) mkdir network

Danach wird in das Verzeichnis network gewechselt mittels cd.

Darin wird dann eine Datei angelegt mit Namen Interfaces = (initramfs) touch interfaces

Das hätten wir schon einmal geschafft darin kommt dann dieser Eintrag =

# This file describes the network interfaces available on your system
# and how to activate them. For more information, see interfaces(5).# The loopback network interface
auto lo
iface lo inet loopback

# The primary network interface
allow-hotplug eth0
iface eth0 inet static
address 192.168.xxx.xxx

netmask 255.255.255.0
network 192.168.xxx.xxx

broadcast 192.168.xxx.xxx

gateway 192.168.xxx.xxx

Zum Glück ist mir da aufgefallen das ich ein vi habe, ein wenig abgespeckt aber es reicht. Mit abgespeckt mein, da ich eine andere Tastaturbelegung habe und somit nicht genau weiß, wo welches Zeichen auf welcher Tastatur liegt. hehe

Ich war in diesem Moment so Stolz, bis ich erfahren habe, dass die Arbeit komplett um sonst war.

Dieser Befehl hätte ausgereicht =

ifconfig eth0 192.168.192.xxx netmask 255.255.255.0

Wer sich jetzt Ärgert weil er alles so abgetippt hat, dazu sag ich nur : “Ätsch” erst Lesen.

War nur Spaß

Fortsetzung folgt…

Share/Save/Bookmark

Pavel -4-

Donnerstag, 17. Januar 2008

Langsam arbeite ich mich vor an. Wie schon vor längerer Zeit geschrieben: Mühsam ernährt sich das Eichhörnchen.

Da ich jetzt auch mal etwas mehr Zeit habe für meinen Eintrag, da ich erst in einer Stunde Feierabend habe, schreibe ich euch mal die Module auf die ich zum mounten des USB-Sticks brauche auf. Da hätten wir vfat, nls_cp437,sd_mod,usb_storage und nls_iso8859_1.

USB-Stick rein und mit dem Befehl

mount -t vfat /dev/.static/dev/sda1 /mnt

und schon habe ich Zugriff auf den Stick und brauch nur noch mit cp meine Daten in den Ordner meiner Wahl kopieren. Na ja, meine Wahl stimmt ja nicht ganz, eher der dafür vorgesehende Ordner.

Gestern habe ich ja geschrieben, dass ich mein make-source nicht entpacken konnte da mein tar nicht funktioniert hatte, mit gunzip klappte es aber wunderbar.

Endlich konnte ich weiter machen. In der README fand ich eine Anleitung um mein make lauffähig zu machen. Als erstes sollte ich

./configure

starten, und schon kam die erste Meldung mit Programmen die dem gcc Compiler fehlten. Also USB- Stick nach Kirk und die Programme für Pavel drauf und rüber. Module für den Stick laden, Dateien kopieren und nochmal Starten. Das habe ich so glaub drei mal oder so gemacht bis `configure` endlich komplett durch lief. Danach sollte ich

sh build.sh

anstelle von `make` ausführen. Doch da bekomme ich schon wieder eine Meldung an die ich mich jetzt noch dran setzen muss. Mein Kopf ist voll! Das `sh build.sh` soll das Programm ins aktuelle Verzeichnis kompilieren, doch erzeigt mir nur was an mit read.c warning. Vielleicht ist einem von euch das auch schon passiert und kann mir helfen.

Erst zeigt er mir an was kompiliert wird und dann komm

linking make…

read.o: In funktion `tilde_expand`:

./read.c:2989:warning:Using `getpwnam´ in statically linked applications requires at runtime the shared libraries from the glibc version used for linking done

Für Vorschläge bin ich Dankbar. Traurig ist nur, dass ich danach ein

./make install

machen müsste und dann an die nächste Aufgabe kann, nur der kleine Fehler (so hoffe ich) hält mich auf. heul

Bis Morgen

Share/Save/Bookmark

Pavel -3-

Donnerstag, 17. Januar 2008

Der Befehl von Sebastian

- mount -o remount,rw /root

hat mir sehr weitergeholfen. Endlich habe ich nicht nur Lese zugriff, nein, jetzt kann ich auch schreiben und richtig arbeiten. Somit konnte ich mir ein Verzeichnis anlegen unter /etc mit Namen network um darin eine Datei anzulegen und zwar interfaces. Mit dem vi-Editor (den ich überrachender Weise habe) konnte ich schon einmal meine Netzwerdaten eintragen wie z.B. IP Adresse etc.

Danach war die große Frage wie mache ich weiter. Eigentlich hatte ich vor mein System wieder bootfähig zu machen, doch mein Ausbilder nahm mir den Wind aus den Segeln und meinte, dass dies erst gegen Ende kommt. Also habe ich weiter versucht meine Makefiles zu bekommen. Problem, dafür braue ich das Programm make und das habe ich nicht. Also brauchte ich einen USB Stick um mir make darauf zu packen. Mit diesem konnte ich dann versuchen es auf meinen Pavel zu kopieren aber für den USB-Stick brauchte ich wieder bestimmte Module damit dieser überhaupt erkannt wird, dafür kann man dann den Befehl modprobe nehmen.

Alles auf zuführen was ich brauchte würde zulange dauern und das nächste Problem hat sich auch schon wieder angekündigt, mein tar.gz wo ich mein make habe lässt sich nicht entpacken.

Wie ihr merkt ist das für mich überhaupt nicht einfach. Aber versuch macht gluch auch wenn ich heute schon öfter mit dem Kopf am liebsten auf den Tisch gehauen hätte. Jetzt ist aber Feierabend und Entspannung angesagt.

Bis Morgen

Share/Save/Bookmark

Image steht bereit -2-

Dienstag, 15. Januar 2008

Die Liste der Aufgaben haben wir um einen Punkt erweitert.

Natürlich darf auf einem guten Linux kein vi fehlen…

Share/Save/Bookmark

Pavel -2- , Der mit dem defekten Debian :-)

Dienstag, 15. Januar 2008

Also ich bin für alle Ideen und Vorschläge dankbar. Ich habe ja geschrieben, dass ich es geschafft habe proc zu mounten so das ich wenigstens darauf zugreifen kann. Danach habe ich mit chroot = change root mir eine Umgebung geschaffen womit ich dachte, arbeiten zu können, einziges Problem:

Ich bin im read-only modus. Weiter weiß ich jetzt wieder mal nicht, wie gesagt für Vorschläge bin ich dankbar.

Danach gab es noch ein Auswärtstermin bei unserem Kabelsalat aber das kommt später.

Heute war ja Berufsschule und ab Montag beginnt das zweite Halbjahr. Da habe ich Montag und Dienstag Berufsschule.

Also, bis Morgen

Share/Save/Bookmark

Pavel -1-

Freitag, 11. Januar 2008

Tja, sehr weit bin ich leider noch nicht gekommen aber ich gebe ja bekanntlich nicht auf, noch nicht. Ich habe es zumindest geschafft in der initrd zugriff auf meine Festplatte zu bekommen (mit Hilfe). In der Datei init ist eine Anleitung. Mit dem Befehl :

mount -t proc none /proc

Konnte ich proc mounten und danach dann auch hda1, also meine Festplatte. Jetzt weiß ich allerdings wieder mal nicht wirklich weiter. Zumindest habe ich jetzt 2 Tage Zeit mir einen Schlachtplan zurecht zu legen. Bin gespannt wie weit ihr seid oder ob das für euch noch nicht einmal ein großes Problem ist das Debian wieder ins laufen zu bekommen.

Zu der Namensgebung noch einmal.

Ich habe mich gegen Stephan King entschieden weil mir zum einen Carrie und der Gleichen nicht auf Anhieb eingefallen ist und zum anderen fand ich die Namen nicht so wirklich passend. Janice Rand muss wirklich nur kurz bei Star Trek dabei gewesen sein, der Name sagt mir nämlich nichts. Warum ich mich gerade für Pavel entschieden habe ist einfach erklärt, ich mag ihn in der Serie nicht wirklich und den Rechner mag ich auch schon nicht mehr ;-)

Jetzt wünsche ich euch noch ein schönes und erholsames Wochenende. Viel Spaß, bis Montag

Share/Save/Bookmark

Image steht bereit

Freitag, 11. Januar 2008

Das Image für VMware steht nun bereit.

Leider können wir derzeit keinen Torrent anbieten, aber das Image steht natürlich unter der GPL und wir haben nichts dagegen wenn es auch unter anderen Quellen zur verfügung gestellt wird.

Share/Save/Bookmark

Defektes Debian

Donnerstag, 10. Januar 2008

Wenn ihr etwas rechts von euch schaut seht ihr einen neuen Link mit der Bezeichnung `defektes Debian´.

Darin ist geschildert, was aus meinem frisch installierten Debian geworden ist und was ich tun darf und was meine Hilfen sind. Es ist schon mulmiges Gefühl da zu sitzen und zu zuschauen wie der Ausbilder immer mehr löscht. Ich mag auf jedenfall den Befehl rm und besonder rm -rf überhaupt nicht mehr.

rm steht für remove damit kann er Dateien löschen, mit rm -rf ganze Verzeichnisse. Erst waren es nur die Dateien für die Passwörter, mir war da klar : Ich werde mich nicht mehr Anmelden können weder als Benutzer noch als Root. Als er dann auch noch die init-Datei zum Booten des Rechners und allerlei andere Dateien/Verzeichnisse löschte, war mir klar : Ich habe ein Problem!

Wenn ich jetzt den Rechner hochfahre bekomme ich die Meldung:

Target filesystem doesn`t have /sbin/init

/bin/sh: can`t access tty; job control turned off

Und eines weiß ich auch noch : Ich habe im Moment noch keine Ahnung was ich machen soll! ;-) Bzw. Wie ich Anfangen soll. Habt ihr eine Idee? Vielleicht habe ich ja heute Abend noch einen Geistesblitz und Morgen ist mir alles klar.

Das Debian könnt Ihr demnächst auch als VMWare-Image hier Runterladen.
Leider habe ich einen k7-Kernel installiert der unter unserem VMware-Server nicht so wirklich will, das ist aber erst nach der zerstörung durch meinen Ausbilder aufgefallen :-(

Die Kollegen versuchen derzeit einen allgemeinen Kernel in das Image reinzubasteln, danach wird es zum Download zur verfügung gestellt.
Also dann, bis Morgen
P.S. Jetzt darf ich einmal mit Deutscher Tastatur arbeiten und an dem anderen Rechner mit Amerikanischer. Da sind die ganzen Sonderzeichen versetzt.

Share/Save/Bookmark


Blog Top Liste - by TopBlogs.de