Apache 2
Heute hatte ich nicht sehr viel Glück. So leicht wie sich manche das Vorstellen, ist das alles gar nicht. Heute durfte ich mal schauen, wie ich eine Internetseite zustande bekomme. Ich sollte keine bunten Bilder ins Netz stellen, sondern einfach mal gucken wie ich über den Terminal das alles installiere und erstelle. Jetzt verstehe ich auch, warum es komplette Programme zum download gibt. Nach dem ich Apache 2 installiert hatte, merkte ich dass das wohl der einfachste Teil war. Ich musste schauen wie ich wieder ins “vi” komme aber vom Apache, dann mir eine Apache-Konfigurationsdatei suchen und an dem Schreib und Befehlsmodus verzweifeln. Aber das ging ja noch, es sollte ja nur zur Übung sein. Lange Rede kurzer Sinn, dass Ende meiner Übung war, das ich die Datei /etc/apache2/sites-enabled/000-default überschrieben und somit die Konfigurationen meines Apache2 gelöscht habe.
Die letzte halbe Stunde bis Stunde habe ich jetzt genutzt um mir die Daten aus dem Internet zu suchen und alles schön neu einzutippen. Tja, jetzt komme ich wenigstens mit dem Schreib und Befehlsmodus klar.
Ich versuche die Sache ein bisschen mit Humor zu sehen. Rom ist auch nicht an einem Tag erbaut worden und dieser Fehler wird mir hoffentlich nicht noch einmal passieren.
Welche Bücher wir in der Schule haben, puh, wir haben ein Formelbuch bitte jetzt nicht nach dem Namen fragen, einfaches Netzwerk und vernetzte Netzwerke und ich glaube, Installation und Wirtschaft heißt das Vierte. Bis auf das letzte Buch benutzen wir noch keines, deswegen habe ich die Namen leider nicht im Kopf.
So, jetzt mache ich aber mal Feierabend, meine Finger und mein Kopf vernebeln mir die Sicht also ist es Zeit fürs Wochenende.
14. September 2007 um 16:35
Hier gibts ein gutes HowTo für Apache unter Debian: http://www.jfranken.de/homepages/johannes/vortraege/apache_inhalt.de.html
Kopf hoch, du schaffst das!
14. September 2007 um 16:58
Vielleich solltest Du die ganzen guten Linktips mal zu einer hübschen Linkliste verarbeiten
14. September 2007 um 17:17
Es ist immer eine gute Idee vor dem Bearbeiten eine Konfigurationsdatei eine Sicherheitskopie anzulegen
14. September 2007 um 18:04
@hayo
Sicherungskopien sind doch nur was für Weicheier
14. September 2007 um 18:30
Mist, ich bin ein Weichei
14. September 2007 um 20:18
Hm, ich dachte Stahlei
15. September 2007 um 00:33
Wenn es die Original-Konfiguration der Distribution ist, die man überschrieben hat, sollte es meistens helfen die Datei zu löschen und das entsprechende Paket neuzuinstallieren. Manche Editoren (z.B. “joe”) legen auch standardmäßig beim Speichern eine Sicherungskopie der Datei an (es wird einfach ein Tilde “~” an den Namen angehängt).
Da hier gerade Tipps zur Apache-Konfiguration genannt werden: Mir hat bei meinem ersten Kontakt mit dem Apache das Buch “Die Apache Bibel” sehr geholfen. Dieses gibt es AFAIK inzwischen auch in einer neuen Auflage für den Apache 2. Insgesamt ist beim Apache aber auch die Online-Dokumentation nicht schlecht.
15. September 2007 um 01:03
Hehe.. ihr verliert ja keine Zeit bei der Ausbildung
15. September 2007 um 14:07
Irgendwie komme ich mir in diesem Blog echt mächtig verarscht vor!
Yvonne: Bist du mit einem der Geschäftsführer bei Adimus verwandt? Ist das dein Freund oder so? Und wie groß ist Adimus denn? Wie lange gibt’s die denn schon?
Ich bin selbst Geschäftsführer eines IT-Systemhauses mit 43 Angestellten und frage mich, wer jemanden zur schwachsinnigen Idee bewegt, sich so auf Linux zu konzentrieren? In einem Unternehmen zählt eben die Wirtschaftlichkeit und nicht irgendwelche persönliche Glaubenskriege an irgendwelche Betriebssysteme…
15. September 2007 um 15:51
Hallo Schwesterchen,
. Am Anfang ist es immer
. Allerdings das mit dem Brett,
.
schlägst dich ja ganz wacker
schwierig, später wenn du mehr Übung hast, tut der Kopf
auch nicht mehr so weh
passiert mir auch heute noch. Blöde Tippfehler
Zu VIM kann ich dir folgende Befehlsübersicht empfehlen,
habe ich auch immer (noch) dabei:
http://tnerual.eriogerg.free.fr/vim.html
Zu Konfigurationsdateien, vor dem ändern immer eine
.
Sicherheitskopie machen, ist am Anfang besser
Die Apache2-Pfade sehen mir so nach Debian aus, sehr gut
.
?
Bei Debian werden alle installierten Packete unter
/var/cache/apt/archives gecacht und so lange du kein
apt-get clean oder aptitude clean machst, kannst du die
Packete entpacken und so gelöschte Konfigurationsdateien
wiederherstellen. Wenn du Wissen willst, in welchem Packet
sich die Apache2 “default” Config befindet,
“dpkg -S /etc/apache2/sites-available/default”
Dann mit z.B. “dpkg -X apache2-common.deb /tmp/apache2″
entpacken und wieder zurück kopieren. War doch einfach oder
Ansonsten, falls du Hilfe brauchst oder gar nicht mehr weiter
kommst, du weisst ja wie du mich erreichen kannst.
Schönes Wochenende und viel Spass noch.
P.S. Ich werde jetzt mal öfters reinschauen
.
15. September 2007 um 23:14
@ brauchtkeinerwissen:
“Ich bin selbst Geschäftsführer eines IT-Systemhauses mit 43 Angestellten und frage mich, wer jemanden zur schwachsinnigen Idee bewegt, sich so auf Linux zu konzentrieren?” Schön, dass du GF eine IT-Systemhauses bist. Schau dir doch bitte mal _die_ deutschen Entwickler von Samba an. SerNet in Göttingen. Ein extrem erfolgreiches deutschlandweit agierendes Systemhaus, dass nur auf Linux setzt.
Wenn ich sowas schon höre, dann könnte ich das Würfelhusten bekommen.
Aber es ist ja viel leichter, erstmal Plattitüden und Vorurteile zu verteilen, als sich mit der Webseite von Adimus auseinanderzusetzen: Der Laden beschäftigt sich durchaus auch mit Microsoft-Produkten.
Auch wenn ich das Lerntempo ziemlich heftig finde, es dürfte eine Ausbildung ohne Scheuklappen werden. Als Allrounder (was der FiSi nun mal ist!) muss man eigentlich von allen drei Welten (Mac, Win, *nix) genug wissen haben.
16. September 2007 um 09:38
@BrauchtKeinerWissen Anonymität ist doch was feines, zumindest für Dich, oder? Da braucht man sich nicht benehmen, kann jeden Unsinn schreiben und Leute beleidigen wie man will. Klassischer Fall von Troll
16. September 2007 um 14:30
Ich würde mir über die ewigen Nörgler keine Gedanken machen. Rechtmachen kann man es ihnen ohnehin nicht.
Sowieso könnte man auch mehr und mehr den Eindruck bekommen, dass einige ganz gezielt durch die Bloglandschaft stöbern, um zu jedem Thema eine andere Meinung zu kommentieren…
Jedenfalls möchte ich nicht wissen, wie die Kommentare aussehen würden, wenn Ivonne hier nur von Kaffekochen, Post wegbringen und Websurfen berichten würde. Ich finde es gut so wie abläuft, weil ich auch selbst schon im Job erlebt habe, wie wenig Ahnung fertige Azubis von der Materie haben (”Also Linux kenne ich ja noch, aber was ist Debian und Redhat?”.
Also: viel Erfolg weiterhin und bleibt eurer Linie treu!
16. September 2007 um 19:06
ich finde den ansatz mit linux anzufangen und dann den rest beizubringen super. denn wenn man erstmal zu sehr auf win hängt fällt das umdenken schwer. von linux auf win stell ich mir einfacher vor.
ich selber bin fian, und habe echte probs mit linux klar zu kommen. ich komm einfach nicht rein. und da mich keiner zwingt es zu nutzen nutze ich es halt nicht.
andersrum hätte ich im nachhinein besser gefunden.
lg
die
abraxa
05. Oktober 2007 um 13:02
Ich finde BrauchtKeinerWissen’s Meinung gerechtfertigt. Warum sollte ein AG einem Azubi auf biegen und brechen Linux beibringen, vor allem mit der Kommandozeile? Sowas gehört wenn dann nicht an den Anfang der Ausbildung, sondern in das Ende des 1. bzw ins 2. Ausbildungsjahr.
Die meisten der Auszubildenden im IT-Bereich lernen sowas doch garnicht (nicht mal in der Berufsschule und die ist dazu da, Allgemeinwissen zu lehren)
Mir hat damals noch nichtmal wer gezeigt, wie man Windows bedient (auch wenn ichs schon wusste).